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Chronik des Modellbauclubs Aßling e.V.

 

Die ersten 40 Jahre

verfasst von Peter Schnabel und ergänzt von Hansjörg Schilp

Als ich vor einigen Jahren aufgefordert wurde, für den damaligen Bürgermeister der Gemeinde Aßling die Entstehung und Entwick­lung des Modellbauclubs Aßling e.V. kurz zusammenzufassen, stellte ich fest, dass über die Anfänge unseres Vereins so gut wie keine schriftlichen Aufzeichnungen mehr vorhanden sind. Damals nahm ich mir vor, gelegentlich eine etwas ausführlichere Chronik zusammenzustellen. Der 40. Geburtstag des Vereins war nun ein guter Anlass, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Bei manchen Ereignissen aus der grauen Vorzeit war ich auf meine Erinnerung angewiesen. Insofern spiegelt dieser Abschnitt der Aufzeichnung auch meine subjektive Sicht der Ereignisse wider. Wo immer dies möglich war, habe ich mich jedoch an die, in den vorhandenen Dokumenten nachlesbaren Tatsachen gehalten.

Diese Chronik wird durch Fotos illustriert, die von Anton Bauer, Rainer Bialas und von mir stammen.

Vorgeschichte

Etwa ab dem Jahr 1957 tauchten auf den Wiesen um Grafing an verschiedenen Stellen vorwiegend Jugendliche auf, die mit ihren selbst gebauten Flugmodellen das Interesse der Spaziergänger auf sich zogen. Bei den Modellen handelte es sich um frei fliegende Segler mit Spannweiten bis zu zwei Metern, frei fliegende Motormodelle und Fesselflugmodelle. Die kleinen Motoren ohne Schalldämpfer mit einen Hubraum von 0,8 bis 2,5 ccm sorgten mit ihrem weit hörbaren Sound dafür, dass man sofort wusste, wo etwas los war.

Wilfried Faupel und Peter Schnabel mit A2 Modell Urubu

Einige der Grafinger Modellflieger schlossen sich bald zu einer losen Gruppe zusammen, die sich regelmäßig auf einen zwischen Grafing und Gsprait ausgekundschafteten “Flugplatz” trafen, um ihr Hobby gemeinsam auszuüben. Das vorhandene Motormodell, ein Graupner Kadett, konnte hier vom glatten Betonboden eines abgerissenen Stadels gestartet werden. Die Segelflugmodelle wurden mit 50 m Perlonschnur hochgezogen und dann ihrem Schicksal überlassen. Vor dem Start durfte man nicht vergessen die Glimmschnur der Thermikbremse anzuzünden, da es sonst passieren konnte, dass das Modell mit einer Thermikblase auf Nimmerwiedersehen verschwand.

Werner Stephanskirchner macht den Kadett startfertig.

Diese Grafinger Gruppe war die Keimzelle des Modellbauclubs Aßling. Sie hatte bereits ein eigenes “Vereinslogo”, einen etwas tollpatschigen Raben, den sie in Anlehnung an den Namen der Fluglinie mit dem stolzen Kranich bescheiden “Lufthansi” nannte.

Lufthansi

Auch an anderen Orten des Landkreises wurde Modellflug betrieben, so z.B. seit 1962 auch in Aßling, hier jedoch von Anfang an mit ferngesteuerten Modellen. Die Fernsteuerungen wurden aus Bausätzen der Firma Reuter selbst zusammengelötet. Da nur die Sendefrequenz Quarz stabilisiert war, die Empfängerfrequenz aber jeweils vor dem Start nachgetrimmt werden musste, konnte es passieren, dass sich so ein Fernsteuermodell plötzlich zu einem unsteuerbaren Freiflieger entwickelte und der Fernsteuerpilot wie der Kollege von der Freifliegerzunft seinem enteilenden Modell nachrennen musste. Das bevorzugte Fluggelände der Aßlinger lag damals am Schwartlinggraben.

Rainer Bialas mit Frechdachs

Gründung des Vereins

Die meisten jungen Modellflieger der Umgebung deckten damals ihren Bedarf an Balsaholz, Sperrholz, Bespannpapieren und den vielen anderen notwendigen Utensilien bei der Firma Irthaler in Grafing. Der Inhaber des Ladens, Georg Irthaler hatte deshalb einen guten Überblick darüber, wo überall im Landkreis Modellflug betrieben wurde. Von ihm ging die Idee aus, die über den Landkreis Ebersberg verstreuten Aktivitäten in einem Verein zusammenzufassen. Er wurde damit zum Vater des Vereins.

Die Grafinger Modellflieger 1957

Herr Irthaler hatte auch Kontakt zu einem erst kurz zuvor in Rosenheim gegründeten Modellflugverein, der seine Vereinsabende im “Beflügelten Rad” in Rosenheim abhielt. Um zu erfahren, wie man einen Verein gründet, besuchten Georg Irthaler und Peter Schnabel einen der Vereinsabende der Rosenheimer Modellflieger. Sie erhielten dort wertvolle Tipps und die Zusage beim Aufbau des Vereins behilflich zu sein. Diese Rosenheimer Modellflieger, die heute ihr Fluggelände in Deutelhausen haben, wurden damit zum Geburtshelfer des Vereins.

Nach diesen Vorbereitungen lud Herr Irthaler im Herbst 1963 die interessierten Modellbauer des Landkreises zu einem Treffen in die Schloßwirtschaft in Unterelkofen ein. Das genaue Datum dieser Zusammenkunft ist nicht mehr bekannt. Unter den Teilnehmern waren: Georg Irthaler, Josef und Peter Schnabel, Klaus und Peter Littmann, Josef Heiler (genannt Wagner Sepp), Walter Czermak, Werner Stephanskirchner, Herr Deinzer. Diese erste Zusammenkunft im “Schlößl” kann als die Geburtsstunde des Vereins bezeichnet werden.

Clubabzeichen des Modellbauclubs Grafing

Der gewählte Namen Modellbauclub Grafing sollte signalisieren, dass der Verein nicht nur für Modellflieger sondern, auch für alle anderen Modellbau betreibenden offen war. Sehr rasch konzentrierten sich die Vereinsaktivitäten jedoch auf den Modellflug.

Das erste Schaufliegen

Noch war die Zahl der Mitglieder klein und es wurde überlegt, wie am besten neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Man beschloss ein Schaufliegen am Westerberg bei Emmering zu veranstalten. Dieses Gelände ist sicher einigen Seglerpiloten als Hangfluggelände bekannt. Die Rosenheimer Modellflieger waren bereit einen großen Teil des Programms mit ihren Modellen zu bestreiten.

Die Veranstaltung lief so ab, dass die Modelle einfach per Handstart über die Hangkante befördert wurden und dann über dem Tal ihre Kunstflugfiguren vollführten. Die Zuschauer konnten alles bestens von der Kuppe des Hügels beobachten. Absperrungen zwischen Zuschauern und Piloten gab es keine. Bald nach dieser Veranstaltung traten die Aßlinger Modellflieger dem Verein bei.

Der Verein entwickelt sich

Es folgte eine erste Modellausstellung in der Hauptschule in Grafing, bei der auch die Schiffsmodellbauer stark vertreten waren. Weitere Modellflieger aus dem Landkreis traten dem Verein bei.

Nun lohnte es sich auch, die ersten Mitgliedsausweise drucken zu lassen. Das Erstaunen der Mitglieder war allerdings groß, als sie diese Mitgliedsausweise ausgehändigt bekamen. Auf ihnen stand nämlich in fetter Schrift “Modellbauernverein Grafing”.

In Abersdorf. Vorne v.l.n.r. Georg Irthaler, Peter Schnabel, Klaus Littmann; Modell Floride ist startbereit.

Der Verein hatte zwar jetzt eine stattliche Anzahl von Mitgliedern, leider aber kein festes Fluggelände. So traf man sich nur zu den monatlichen Clubabenden im Vereinslokal. Das Fliegen fand in kleinen Gruppen an verschiedenen Orten im Landkreis statt. Oft kundschaftete eines der Mitglieder in seiner Umgebung eine gerade gemähte Wiese, im Winter auch einmal einen zugefrorenen Teich aus, wo sich dann eine Gruppe zum gemeinsamen Fliegen traf. Leider wurde dieses “wilde” Fliegen nicht mehr überall als willkommene Attraktion begrüßt. Des Öfteren wurde das Flugvergnügen durch die von den Nachbarn alarmierte Polizei unterbrochen. Das ging so weit, dass Klaus Littmann sich eines Tages mit einer Anklage wegen Lärmbelästigung konfrontiert sah. Die Sache ging für ihn und den Verein jedoch gut aus. Der Richter stellte fest, dass “... der durch den Betrieb eines derartigen Flugkörpers verursachte normale Lärm als gerechtfertigt angesehen werden muss”.

Der Flug der Floride war nur kurz.

Geflogen wurde damals übrigens mit ungedämpften Motoren. Die Fernsteuerungen waren Tipp-Anlagen, bei denen der Ruderausschlag am Modell durch unterschiedlich schnelles betätigen der Tippschalter am Sender eingestellt wurde. Die Modelle stammten vorwiegend aus Baukästen von Graupner, Robbe und Hegi oder waren nach Plänen gebaut worden.

Georg Irthaler und Klaus Huber mit Styropor-Selbstbaumodell von Klaus

Die Winterzeit wurde nicht nur zum Bauen neuer Modelle genutzt. Man fand auch noch die Zeit einen eigenen Faschingsball zu planen. Dieser fand am 20. Februar 1965 im Café Fischer in Grafing statt. Später, als sich einige der Clubmitglieder regelmäßig zum Kegeln im Gasthof Bauer in Lorenzenberg trafen, feierte man die närrische Zeit mit einem maskierten Faschingskegeln.

Josef Schnabel und Willi Settmacher beim Faschingsball 1965

Rainer Bialas

Frau Littmann und Georg Irthaler

Franz Wolf

Die in den Jahren 1964 in Grafing und 1965 in Bruckhof durchgeführten Schaufliegen wurden wieder vorwiegend von den Rosenheimer Modellfliegern bestritten.

F100...

vor dem Start...

nach der Landung

Der erste Flugplatz

Zwischenzeitlich waren die Mitglieder das ewige Herumvagabundieren auf der Suche nach geeigneten Fluggeländen leid. Man wünschte sich einen eigenen Flugplatz. Hier kamen dem Verein die guten Kontakte, die Bruno Haider zu den Aßlinger Landwirten hatte zugute. Am 30. April 1966 unterschrieb Bruno Haider für den Modellbauclub Grafing den ersten Pachtvertrag für ein Fluggelände südlich von Aßling. Diese Wiese lag etwas nördlich des heutigen Flugplatzes. Vor der Flurbereinigung führte der Weg von Aßling nach Holzen direkt an diesem Platz vorbei.

Anlegen der Landebahn. Auf dem Bulldog Bruno Haider mit Sohn

Rasch wurde auf dem Gelände eine Landebahn angelegt. Gut einen Monat später, im Juni 1966 wurde das Fluggelände mit einigen Flaschen Bier offiziell eingeweiht.

Die Landebahn wird mit Humus eben gemacht.

Einweihung des 1. Flugplatzes. V.l.n.r. Ludwig Steinhögl, Georg Irthaler, Max Maurer, Peter Littmann, Reinhard Wolf, Gerhard Wolf, Bruno Haider

Eintragung ins Vereinsregister

Nachdem der Club nun endlich sesshaft geworden war konnte auch daran gedacht werden, ihm eine ordentliche Satzung zu geben und ihn ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Die Satzung wurde am 20. Januar 1967 beschlossen. Mit dieser Satzung wurde der Modellbauclub am 5. Juni 1967 in das Vereinsregister in Ebersberg eingetragen und durfte sich nun Modellbauclub Grafing e.V. nennen.

Unbeschwertes Leben auf dem Flugplatz. Fritz Fasching (oben) und Ludwig Steinhögl (unten)

Eintragung ins Vereinsregister

Es folgte eine Zeit relativ unbeschwerten Fliegens auf dem neuen Flugplatz. Gesteuert wurden die Modelle jetzt mit Proportionalanlagen. Die Modellmotoren waren fast alle mit Schalldämpfern ausgerüstet.

Bruno Haider mit Clou

Walter Czermak macht seine U2 startbereit.

Jeweils im Oktober der Jahre 1969 und 1970 wurden Schaufliegen veranstaltet, bei denen große Teile des Programms auch von den eigenen Piloten bestritten wurden. Die Organisation wurde perfektioniert. Für Teilnehmer und Zuschauer standen ausgewiesene Parkplätze zur Verfügung. Die Sendefrequenzen wurden überwacht. Die Piloten trugen Startnummern und die Zuschauer hielten sich brav hinter einer Absperrung auf.

Schaufliegen auf dem ersten Flugplatz in Aßling

Es gab Attraktionen wie zweimotorige Scale-Maschinen, schnelle Deltas, die ersten Modellhubschrauber und den Start einer Modellrakete zu bestaunen. Die Jagd nach aufsteigenden bunten Luftballontrauben begeisterte Zuschauer und Piloten.

Vereinsintern wurden die ersten Wettbewerbe mit Segelflugmodellen ausgetragen. Die Aufgabe bestand darin, nach einem handgeschleppten Hochstart mit 100 m Leine 200 Sekunden zu fliegen und danach möglichst nahe an einem Zielpunkt zu landen.

Reinhard Wolf beim dynamischen Hochstart eines Cirrus

Florian Bauer mit K 10

Anschluss an den Luftsportverband Bayern

Diese internen Wettbewerbe weckten bei einigen Vereinsmitgliedern die Lust, sich auch einmal mit Piloten aus anderen Vereinen zu messen. Für die Teilnahme an offiziell ausgeschriebenen Wettbewerben war jedoch die Mitgliedschaft im Luftsportverband Bayern (LVB) erforderlich, der wiederum dem Deutschen Aeroclub angeschlossen war.

Der neue Vorstand Franz Wolf beantragte Ende 1969 diese Mitgliedschaft beim LVB. Der Modellbauclub wurde dort am 1. Januar 1970 in der Sparte Modellflug aufgenommen.

Werner Senoner beim Münchner-Kindl-Pokal

1971 wurde, zwar etwas verspätet, mit einer Ausstellung von Modellen des Vereins in den Schaufenstern der Firma Irthaler an das fünfjährige Bestehen des Vereins erinnert.

Damit hatte der Verein etwa sechs Jahre nach seiner Gründung alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte. Er war nun eingetragener Verein, Mitglied im Dachverband LVB, hatte sein eigenes Fluggelände und war bei einem Großteil der Bewohner von Aßling und Umgebung anerkannt oder zumindest geduldet. Die vereinsinternen Wettbewerbe wurden nun regelmäßig durchgeführt. Einige Mitglieder beteiligten sich an offiziellen Wettbewerben anderer Vereine. Das Vereinsmitglied Walter Czermak, Lehrer in Emmering, begeisterte seine Schüler für den Modellflug indem er mit ihnen den kleinen Uhu im Werkunterricht baute. Die Wettbewerbe wurden dann in Zusammenarbeit mit dem Verein durchgeführt und von der Firma Irthaler gesponsert.

Der Verein verliert sein Fluggelände

Dieser ideale Zustand endete, als in Aßling mit der Flurbereinigung begonnen wurde. Damit änderten sich die Besitzverhältnisse bei den Grundstücken. Die feuchten Filzenwiesen wurden aufgerissen und verrohrt. Offene Bachläufe, störende Baumgruppen und krumme Wege verschwanden und der Modellbauclub musste wieder auf Flugplatzsuche gehen. Zwar konnte Bruno Haider mit dem alten Verpächter einen neuen Pachtvertrag für eine Wiese im Aßlinger Moos nördlich von Aßling abschließen, doch schon bald begann der Ärger.

Der Starttisch war kaum einige Wochen aufgestellt, als er nachts von Unbekannten mit Hilfe eines Geländewagens aus seiner Verankerung gerissen und zerstört wurde. Es begann eine heftige Kontroverse zwischen dem Vorstand Franz Wolf und dem damaligen Naturschutzbeauftragten des Landkreises, die vorwiegend in der lokalen Presse ausgetragen wurde und die ihr Ende am 6. Dezember 1973 durch einem Beschluss des Landratsamtes Ebersberg fand, der dem Verein den Flugbetrieb auf dem Gelände zwischen Aßling und Straußdorf untersagte.

Nach nur einem Jahr musste der Verein erneut nach einem geeigneten Grundstück Ausschau halten. Eine Zwischenlösung wurde in Glonn gefunden. Hier konnte der Verein eine Wiese nutzen, die dem Piusheim, dem Arbeitgeber von Franz Wolf gehörte.

Auf dem Fluggelände in Glonn

Zwischenzeitlich hatten sich einige Mitglieder um Klaus Littmann vom Modellbauclub Grafing getrennt, 1972 den Verein Modellflugfreunde Steinhöring gegründet und in der Filze in der Nähe von Tulling einen eigenen Modellflugplatz eingerichtet.

Auf dem Weg zum amtlich genehmigten Flugbetrieb

Im Jahr 1974 hatten dann auch die im Modellbauclub Grafing e.V. verbliebenen Mitglieder wieder ein Fluggelände in Aßling, das zunächst einige Meter südöstlich des jetzigen Fluggeländes und näher an der Attel lag. Nach Abschluss der Flurbereinigung konnte dann endgültig auf das Fluggelände umgezogen werden, auf dem der Verein bis heute fliegt.

Der erste Hubschrauber im Verein - Bruno Haiders Cobra

Im April 1974 veranstaltete der Verein anlässlich des 10-jährigen Bestehens eine große Modellausstellung im Kastenwirtsaal in Grafing. Gleichzeitig wurde für den Herbst auf dem neuen Fluggelände ein Schaufliegen geplant, das dann am 13. Oktober mit großer Pilotenbeteiligung und vielen, begeisterten Zuschauern durchgeführt wurde. Attraktion dieses Schaufliegens waren die Saab-Viggen-Staffel aus Wasserburg und die Vorführungen des Flugclowns Jason King.

Im Laufe der Jahre hatten sich die Bedingungen für die Ausübung des Hobbys Modellflug verändert. Es genügte nicht mehr eine geeignete Wiese zu finden und das Einverständnis des Grundstücksbesitzers einzuholen. Lag das Modellfluggelände näher als 1,5 Kilometer an einer geschlossenen Bebauung, musste vom zuständigen Luftamt die Erlaubnis für das Aufsteigen lassen von Flugmodellen erteilt werden. Da das nun gepachtete Fluggelände nur 1300 m vom Ortsrand in Aßling entfernt war, blieb dem Verein nichts anderes übrig als dieses Zulassungsverfahren einzuleiten. Dies geschah am 5. Oktober 1974.

Ausstellung im Kastenwirtsaal in Grafing; v.l.n.r. Flori Bauer, Georg Stuhler, Peter Schnabel, Werner Senoner, Karl Singer, Toni Bauer, Rainer Bialas, Uli Senoner, Reinhard Wolf, Heribert Düsel, Peter Denk, Bruno Haider jun., Walter Czermak, Georg Irthaler

Im Verlaufe des Verfahrens stellte sich heraus, dass damit ein ganz erheblicher bürokratischer Aufwand verbunden war. Es musste ein Gutachten über die Eignung des Geländes für den Modellflug eingeholt, Zufahrt zum Platz und Abstand zur Ortschaft mussten dokumentiert werden. Lage und Abmessungen der Landebahn mussten beschrieben und aufgezeichnet werden. Diese Unterlagen gingen einer Reihe von Behörden, Dienststellen und Verbänden zu und wurden von diesen begutachtet.

Flugclown Jason King beim Flugtag 1974

Schließlich führte dieses Verfahren für den Verein zu einem positiven Ende. Am 27. Februar 1975 war es so weit. Das Luftamt Süd erteilte dem Modellbauclub Grafing e.V. für das Fluggelände in Aßling eine auf zwei Jahre befristete Aufstiegserlaubnis für Flugmodelle. Dieser Bescheid war mit einer Reihe von Auflagen verbunden. Flugzeiten, Flugradien und Flughöhen wurden festgelegt. Die Lärmpegel von Motormodellen durften bestimmte Maximalwerte nicht überschreiten. Piloten im Vorbereitungsraum und Zuschauer waren durch ein Netz zu schützen.

Diesen Einschränkungen stand eine gewisse Rechtssicherheit für den Verein gegenüber. Gemeinde, Polizei, Jäger, Naturschützer und andere, die in das Genehmigungsverfahren eingebunden worden waren, kannten jetzt diesen positiven Bescheid. Sie konnten dadurch nicht mehr willkürlich gegen den Verein vorgehen. Diese zunächst befristete Genehmigung wurde zunächst mehrmals verlängert und schließlich am 27. März 1980 in eine, bis heute gültige, unbefristete Aufstiegserlaubnis für Flugmodelle umgewandelt.

Platz und Anlage

Idylle auf dem neuen Platz

Im Anlegen einer Landebahn und dem Aufstellen des Starttisches hatten die Vereinsmitglieder nun schon einige Übung. Diesmal wurde das Gelände noch durch eine landwirtschaftliche Hütte ergänzt. Diese Hütte und der daran anschließende Starttisch wurden im November 1982 von einem jugendlichen Rennfahrer, der nachts zwischen Holzen und Aßling unterwegs war, nochmals zerlegt. Beim Wiederaufbau wurde dann der Starttisch an den jetzigen Standort an der Westseite des Vorbereitungsraumes verlegt. Im Sommer 2003 erfolgte nochmals eine vollständige Renovierung der Hütte.

So sah der Platz im November 1982 aus

Das Schutznetz, eine mit der Flugplatzgenehmigung verbundene Auflage, wurde einige Monate nach der Genehmigung aufgestellt und hat sich seither als sehr sinnvolle Einrichtung bewährt.

Aus dem MBC Grafing e.V. wird der MBC Aßling e.V.

Mit der Genehmigung und der Einrichtung des Fluggeländes in Aßling stand fest, dass die Aktivitäten des Vereins sich zukünftig vorwiegend in Aßling abspielen würden. Um auch nach außen zu dokumentieren, dass man sich als Aßlinger Verein fühlte, beschlossen die Vereinsmitglieder am 5. September 1975 den Vereinsnamen von Modellbauclub Grafing e.V. in Modellbauclub Aßling e.V. zu ändern. Im Clubabzeichen wurde aus dem stark stilisierten Vogel des Modellbauclubs Grafing wieder ein lustiges Federvieh namens “Lufthansi”, das mit unternehmungslustigem Blick die Landebahn ansteuert.

Lufthansi

Anschluss an den Deutschen Modellfliegerverband

Im Herbst 1972 war in Deutschland ein neuer Dachverband, der Deutsche Modellfliegerverband DMV (heute DMFV) gegründet worden, der ausschließlich die Modellflieger vertreten wollte. Im Dachverband Deutscher Aeroclub waren die Modellflieger eher ein lästiges Anhängsel der Großfliegerei. Im Aßlinger Verein wurde bereits in der Jahreshauptversammlung 1974 darüber diskutiert, ob man nicht aus dem Luftsportverband Bayern/Deutschen Aeroclub austreten und sich dem Deutschen Modellfliegerverband anschließen sollte. Wesentliches Gegenargument war, dass für die Teilnahme an offiziellen Wettbewerben die, nur vom LVB ausgegebene Dauerstartkarte erforderlich war. In den folgenden Jahren ließ der Verein deshalb jedem Mitglied die Wahlmöglichkeit zwischen der Mitgliedschaft im LVB oder der Mitgliedschaft im DMFV. Seit 1993 sind alle Mitglieder beim DMFV gemeldet.

Vereinsmitglieder ca. 1983; jeweils v.l.n.r. hintere Reihe: Bernhard Rothballer, Konrad Kanz, Florian Bauer, Roland Maier, Paul Heilmann, Anton Bauer; mittlere Reihe: Werner Senoner, Wolfgang Heise, Siegfried Schwaiger, Franz Maier; vordere Reihe: Peter Schnabel, Henryk Jaworski, Rolf Blechschmidt, Heinrich Graef, Viktor Weilhammer, Siegfried Dichtl

Das Modellflugjahr des MBC Aßling e.V.

Mit der Genehmigung des Flugbetriebs, der Anlage und Gestaltung des Fluggeländes und der Änderung des Vereinsnamens war der Modellbauclub nun endgültig in Aßling seßhaft geworden. Der Verein musste nun nicht mehr den Verlust seines Fluggeländes befürchten oder um seinen Erhalt kämpfen. In dieser jetzt schon seit 1975 andauernden “friedlichen” Zeit haben sich eine Reihe von “Traditionen” herausgebildet, die das Modellflugjahr des MBC bestimmen.

Arbeiten an der Hütte

Wer glaubt, die Winterzeit würde nur zum Planen und Bauen neuer Projekte genutzt, liegt falsch. Pünktlich am Neujahrstag treffen sich immer einige unentwegte Modellflieger am Platz, um den Flugbetrieb mit dem Neujahrsfliegen zu eröffnen. Der Kälte wird notfalls mit Glühwein getrotzt. Anschließend trifft man sich beim Dichtl Sigi zu Kaffee und Kuchen.

Im März findet die Jahreshauptversammlung statt, bei der alle zwei Jahre der Vorstand bestätigt oder ein neuer gewählt wird. Es spricht für die Stabilität des Vereins, dass er im 40. Jahr seines Bestehens erst vom 4. Vorstand regiert wird. Jetzt ist auch die Zeit in der die Vereinsaktivitäten für das laufende Jahr geplant und die Termine festgelegt werden.

Als erster Termin steht die alljährliche Pistenpflege an, die spätestens Ende April erledigt sein sollte, denn am 1. Mai findet die große Neuheitenschau mit offiziellem Anfliegen statt. Hier tauchen nun die über den Winter aufgelegten und bisher geheim gehaltenen Projekte auf.

Fachsimpeln bei der Neuheitenschau

Jimmy Schneider, Roland Oswald und Rüdiger Helbig bei der Arbeit

Über die Flugsaison verteilt und oft schon im April beginnend, werden die vereinsinternen Wettbewerbe durchgeführt. Während die meisten Mitglieder wenig Lust verspüren, sich außerhalb des Vereins mit anderen Modellfliegern zu messen, waren die im Verein durchgeführten Wettbewerbe immer beliebt und meist auch gut besucht. Bei diesen Wettbewerben steht der Spaß am Fliegen im Vordergrund. Deshalb wurden auch meistens nicht die strengen, offiziellen Wettbewerbsregeln angewandt, sondern eigene Aufgaben erfunden. Das Motto war immer “Jeder kann mitmachen – jeder hat eine Chance zu gewinnen”. Das Spektrum dieser Regeln reicht dabei vom reinen Zeitfliegen mit Landebewertung über Pylonrennen, Speedflüge, Limbofliegen, Ballonstechen bis zu Kunstflugprogrammen.

Gruppenbild Seglerwettbewerb

In der Vergangenheit wurde dabei neben den Siegern in den Sparten Segelflug und Motorflug jeweils auch derjenige als Jahresgesamtsieger gekürt und mit einem Pokal belohnt, der sich im Lauf des Jahres als der bester Allrounder erwies. Seit einigen Jahren werden die Pokalsieger in den Sparten Segler, Elektroflug und Motorflug jeweils getrennt in einem eigenen Wettbewerb ermittelt.

Die strengen Punktrichter

Im Sommer treffen sich seit 1999 wieder die Nachbarvereine um im Wettbewerb um den Filzenpokal die beste Vereinsmannschaft zu ermitteln. Mit diesen Wettbewerben wird eine alte Tradition fortgeführt, die 1978 von Georg Irthaler mit den Wettbewerben um den Tivoli-Pokal und die Herbstwindplakette begründet wurde.

Strahlende Sieger; v.l.n.r. Roland Maier, Franz Maier, Bernhard Rothballer

Der Tivoli-Pokal wurde in einem Kunstflugprogramm mit Motormodellen als Mannschaftswettbewerb ausgetragen. Die Mannschaft des MBC Aßling e.V. erkämpfte 1979 in einem spannenden Wettbewerb auf dem Fluggelände der Modellflugfreunde Steinhöring diesen Pokal.

Der MBC Aßling gewinnt 1979 den Tivoli-Pokal; v.l.n.r. Walter Vilsmeier, Franz Wolf, Sigfried Schwaiger, Bruno Haider, Reinhard Frenzel

Aus dem im Herbst des gleichen Jahres ausgetragenen Wettbewerb um die Herbstwindplakette, einem Seglerwettbewerb mit Einzelwertung, ging Rainer Bialas als Sieger hervor.

Filzenpokal 2003 in Aßling. Die Pokalgewinner v.l.n.r. 1. Paul Heilmann, 2. Josef Mayer; 3. Siegfried Schwaiger. Ganz rechts Toni Bauer mit dem von den Aßlingern gewonnenen Mannschaftspokal

Bei den Wettbewerben um den Filzenpokal hat der ausrichtende Verein das Recht, die Wettbewerbsregeln festzulegen. Der MBC Aßling e.V. schrieb diesen Wettbewerb 2003 als Seglerwettbewerb, mit einem, an die offiziellen Regeln der Klasse F3B angelehnten Programm aus. Er konnte dabei den Mannschaftspokal gewinnen und stellte mit Paul Heilmann auch den Einzelsieger.

Ein weiteres Highlight im Vereinsjahr ist die Pistenparty die in der Regel am letzten Wochenende vor den Sommerferien auf dem Modellflugplatz stattfindet. Nach dem gemütlichen Flugbetrieb am Nachmittag und der Grillparty am Abend wird bei Einbruch der Dunkelheit ein großes Lagerfeuer entzündet. Man sitzt dann mit dem Bierkrug in der Hand am Feuer, schaut den aufsteigenden Funken nach und sinniert über alte Zeiten.

Am Lagerfeuer bei der Pistenparty

Damals wagten bei der Pistenparty mutige Piloten noch Nachtflüge und drehten mit spärlich beleuchteten Modellen ihre Runden über dem Platz. Von einigen Modellen wurden Raketen abgefeuert. Zur Landung beleuchteten Autoscheinwerfer die Piste. Erstaunlicherweise ist dabei nie ein Modell im dunklen Nachthimmel verschwunden.

Denen, die dabei waren, wird auch eine Pistenparty an der “Loamrutschn” an der Leitzach unvergesslich bleiben, bei der der Numberger Poldi die Partygäste mit selbst geschossenen Fischen versorgte.

Seit 2001 bietet der Verein in der Ferienzeit den daheim gebliebenen Schülerinnen und Schülern bei einem Schnuppertag die Möglichkeit das Fernsteuern von Flugmodellen einmal selbst auszuprobieren. Vielleicht bekommt der eine oder andere dabei Lust auf dieses Hobby.

Sommer und Herbst sind die Jahreszeiten in denen auch die Flugtage stattfinden, oft nur in Form lockerer Zusammenkünfte zwischen den Nachbarvereinen, manchmal aber auch als Schauflugveranstaltungen vor großem Publikum. Gerade diese Veranstaltungen erfordern einen erheblichen Aufwand und müssen lange voraus geplant werden. Es ist dann besonders frustrierend, wenn einem am geplanten Veranstaltungstag das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht und die Organisatoren, wie 1981 geschehen, buchstäblich im Regen stehen lässt.

Der Flugtag 1981 fiel leider ins Wasser.

Trotzdem ist es dem Modellbauclub Aßling gelungen, auf dem neuen Fluggelände in den Jahren 1978, 1986 und 1992 noch drei große Flugtage durchzuführen, an den weit angereiste Piloten teilnahmen und die viele Zuschauer anzogen. Eine der unvergessenen Attraktionen war der Auftritt der Phantom-Staffel.

Die Phantom-Staffel beim Flugtag in Aßling

Neben diesen Schauflugtagen fanden auf dem Fluggelände des MBC Aßling e.V. eine ganze Reihe kleinere Veranstaltungen statt, die dem Kennenlernen der Piloten, dem Erfahrungsaustausch oder auch nur der Freude am gemeinsamen Fliegen dienten. Darunter waren ein Hubitreffen, ein Treffen der Elektroflieger oder ein Spaßfliegen mit Nachbarvereinen.

Seglerschlepp am Platz

Für interessierte Piloten gibt es aber auch alle Jahre die Möglichkeit auf Veranstaltungen der Nachbarvereine ihre Flugkünste vorzuführen.

Familie Heise und Roland Mayer beim Filzenpokal 2003

Das Modellflugjahr des MBC Aßling geht mit der Nikolausfeier Anfang Dezember langsam zu Ende. Bei dieser Feier ist die ganze Modellflugfamilie mit Frauen, Freundinnen und Kindern versammelt. Gute und böse Modellflieger werden von Nikolaus und Krampus gelobt oder getadelt. Roland Maier und Harry Rosenauer haben es in den letzten Jahren meisterhaft verstanden, diese beiden Figuren darzustellen und ihnen die passenden, gereimten Worte in den Mund zu legen. Früher war Franz Aigner der Hausdichter des Vereins, der am Jahresende den Jahresbericht in Gedichtform vortrug.

Hubitreffen in Aßling

Die Sieger der Vereinswettbewerbe dürfen ihre Pokale und Urkunden in Empfang nehmen. Man lässt das abgelaufene Modellflugjahr nochmals Revue passieren, freut sich über die errungenen Erfolge und betrauert die bei diversen Crashes verlorenen Modelle.

Mister Hubi – Franz Aigner

Diese Feier ist auch eine gute Gelegenheit, sich bei den Modellfliegerfrauen zu bedanken, die das ganze Jahr über Balsastaub, Lackgeruch, Spritgestank und ständig mit Modellen vollgestellte Keller erdulden und trotzdem bereit sind, bei den verschiedenen Veranstaltungen Piloten und Gäste mit köstlichen Speisen reichlich zu bewirten.

Im Jahr 2003 feiert der Modellbauclub Aßling e.V. an diesem Termin auch sein 40 jähriges Bestehen. Fast 30 Jahre davon durfte er auf dem gleichen Gelände fliegen, das früher der Familie Grasser und heute deren Erbin gehört. Der Modellbauclub bedankt sich dafür bei Rainer Bialas und seiner Frau sehr herzlich.

Diese 40 Jahre Vereinsgeschichte repräsentieren auch 40 Jahre Entwicklung im Modellflug von den einfachen, selbst gebauten, ungesteuerten Segelflugmodellen bis hin zu Jet-Modellen, die von Gasturbinen angetrieben und mit programmierbaren Fernsteueranlagen gelenkt werden. Heute sind in diesem Hobby Dinge machbar, die sich die jungen Modellflieger des Jahres 1963 nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen konnten.

Oldiemodell

Die Vorstände des MBC Aßling e.V.

Georg Irthaler Georg Irthaler
1. Vorstand von 1963 bis 1969
Franz Wolf Franz Wolf
1.Vorstand von 1969 bis 1981
am 1. November 1988 mit einem Motorsegler am Großglockner tödlich verunglückt
Peter Schnabel Peter Schnabel
1. Vorstand von 1981 bis 1993
Paul Heilmann Paul Heilmann
1. Vorstand von 1993 bis 2009
Roland Maier Roland Maier
1. Vorstand seit 2009

Zeittafel

Jahr Datum Ereignis
1958 Eine kleine Gruppe Jugendlicher trifft sich in Grafing regelmäßig um gemeinsam Freiflug und Fesselflugmodelle fliegen zu lassen.
1963 Herbst Von Georg Irthaler wird die Idee zu einer Vereinsgründung geboren.
Erste Kontakte zu dem neu gegründeten Modellflugverein in Rosenheim.
Erstes Treffen im Schlößl in Unterelkofen.
Erstes Schaufliegen am Westerberg.
1964 Frühjahr Modellausstellung in der Hauptschule in Grafing
1964 Sommer Schaufliegen in Grafing
1965 20. Februar Faschingsball des Modellbauclubs im Café Fischer in Grafing
1965 Sommer Schaufliegen in Bruckhof bei Emmering
1966 1. Mai Pachtvertrag für den ersten Modellflugplatz in Aßling
1966 Juni Einweihung des Modellflugplatzes in Aßling
1967 20. Januar Satzung des Modellbauclubs Grafing wird verabschiedet
1967 5. Juni Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Ebersberg
1970 1. Januar Der Modellbauclub Grafing e.V. wird Mitglied im Luftsportverband Bayern
1971 Frühjahr Modellausstellung bei Firma Irthaler
1973 1. Januar Pachtvertrag für neuen Modellflugplatz zwischen Aßling und Straußdorf
1973 6. Dezember Flugbetrieb auf dem neuen Flugplatz wird durch einen Beschluss des Landratsamtes Ebersberg eingestellt
1974 7. April Modellausstellung im Kastenwirtsaal in Grafing
1974 5. Oktober Antrag auf Genehmigung des neuen Modellfluggeländes in Aßling
1974 13. Oktober Schaufliegen auf dem neuen Fluggelände in Aßling
1975 27. Februar Das Luftamt Süd erteilt die erste, befristete Aufstiegserlaubnis für das Fluggelände in Aßling
1975 5. September Der Verein wird in Modellbauclub Aßling e.V. umbenannt
1976 4. April Modellausstellung im Pfarrsaal in Aßling
1978 Herbst Schaufliegen in Aßling
1978 Beginn der Wettbewerbe zwischen den Nachbarvereinen um den Tivoli-Pokal
1979 Sommer MBC Aßling gewinnt den Tivoli-Pokal
1980 27. März Aufstiegserlaubnis wird auf unbefristete Zeit erteilt
1986 Herbst Schaufliegen in Aßling
1992 Herbst Schaufliegen in Aßling
1999 Sommer Beginn der Wettbewerbe zwischen den Nachbarvereinen um den Filzenpokal
2003 Frühjahr Renovierung der Hütte
2003 Sommer Der Modellbauclub Aßling gewinnt den Filzenpokal im Seglerwettbewerb
2006 Juni Teilnahme am Großmodelltreffen in La Ferté/Frankreich
2008 Juni Teilnahme am Großmodelltreffen in La Ferté/Frankreich
2009 Juni Teilnahme am Großmodelltreffen in La Ferté/Frankreich
2009 6. Juli Start der Webseite des Modellbauclubs Assling e.V.
2010 15. Mai 1. Aßlinger Pitch-Day
2011 16. April 2. Aßlinger Pitch-Day
2013 19. Mai 50-jähriges Vereinsjubiläum

Die Pokalgewinner

Jahr Segler-Pokal Elektro-Pokal Motor-Pokal Gesamt-Pokal
1971 Franz Wolf
1972 Bruno Haider
1973 Anton Bauer
1974 Franz Wolf
1975 Bruno Haider
1976 Bruno Haider Heribert Düsel
1977 Franz Wolf Franz Wolf
1978 Hans Dieter Hopf Walter Vilsmeier Franz Wolf
1979 Franz Wolf B. Haider/F.Wolf
1980 Franz Wolf
1981 Konrad Kanz
1982 Rainer Bialas Roland Maier
1983 Peter Schnabel Roland Maier Roland Maier
1984 Rainer Bialas Roland Maier Roland Maier
1985 Robert Göllert Roland Maier Roland Maier
1986
1987 Anton Bauer Hermann Haase
1988
1989 Hermann Haase Hermann Haase
1990 Hansjörg Mugele Anton Bauer
1991 Rainer Bialas Paul Heilmann Roland Maier
1992 Roland Stiglmayr Stephan Metzenroth Paul Heilmann
1993 Herman Haase Paul Heilmann Stephan Metzenroth
1994 Erhard Schneider Florian Bauer Stephan Metzenroth
1995 Paul Heilmann Paul Heilmann Stephan Metzenroth
1996 Paul Heilmann Heinrich Graef
1997 Anton Bauer Paul Heilmann Anton Bauer
1998 Erhard Schneider Heinrich Gaef
1999 Anton Bauer Roland Stiglmayr Paul Heilmann
2000 Roland Stiglmayr Paul Heilmann Paul Heilmann
2001 Norbert Blechschmid Roland Maier
2002 Erhard Schneider Peter Schnabel Siegfried Schwaiger
2003 Paul Heilmann Anton Bauer Rüdiger Helbig Paul Heilmann
2004 Paul Heilmann Siegfried Dichtl Paul Heilmann
2005 Paul Heilmann Franz Aigner Roland Maier
2006 Franz Aigner Paul Heilmann
2007 Franz Aigner Paul Heilmann
2008 Roland Stiglmayr Paul Heilmann
2009 Paul Heilmann Paul Heilmann
2010 Roland Maier
2011 Norbert Blechschmid Paul Heilmann
2012 Roland Stiglmayr
 
 

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